Schleierinjektion
.,Multitalente" Injektionsgele
Hervorragende mechanische Eigenschaften und vielfältige Einsatzmöglichkeiten:

WB 240 Injektionsgele sind die ideale Lösung, wenn es um das flächige Abdichten erdberührter Bauteile geht. Sie sind für ganz unterschiedliche Anwendungsgebiete geeignet:
Injektionsgele sind wasserundurchlässig und flexibel. Der Vorgang der Wasseraufnahme und -abgabe ist reversibel. Durch ihre niedrige Viskosität (ca. 2 mPa-s) haben Injektionsgele ein wasserähnliches Fließverhalten. Injektionsgele sind beständig gegenüber bauüblichen Salzlösungen, Säuren und Basen. Sie haften gut auf mineralischen Untergründen.
Sie sind im ausreagierten Zustand bis - 20°C froststabil.

 

Flächiges Abdichten erdberührter Bauteile

Wir sind zertifiziert:

vergroessern

 

Brueckenwiderlager und Fluegelmauern Tunnelanlagen
Kanal- und Schachtanlagen
Tiefgaragen
Teilunterkellerungen
Bodenplatten, waagerechte und senkrechte Flaechen
   

Schutz vor Hangwasser

  Stützmauern
  Bauwerke in Hanglagen

Abdichten von Anschlußfugen

  Anschlussfugen zwischen Alt- und Neubau
  Nachtraegliches Abdichten von Dehnfugen gegen Grundwasser

Schleierinjektion  
Der Materialverbrauch ist abhängig vom freien Porenvolumen des angrenzenden Erdreichs, das durch Bodenanalyse ermittelt werden kann. Ein Orientierungswert für den Materialverbrauch liegt bei 10-30 1/ml.. Im Einzelfall kann sich ein höherer Verbrauch ergeben, da bei der Schleierinjektion auch an die Bohrlöcher angrenzende Risse und Hohlstellen verfüllt werden. Weitere Hinweise zur Verarbeitung entnehmen Sie bitte unseren Technischen Merkblättern.

 
Durchführung einer Schleierinjektion
Picture
Abdichtung leichtgemacht mit Injektionsgelen
Bauwerke können durch drückendes Wasser, schwankenden Grundwasserstand oder Oberflächenwasser stark geschädigt werden. Das Wasser dringt durch Risse, Arbeitsfugen, Hohlräume und schadhafte Bauwerksabdichtungen ein und durchfeuchtet die Bausubstanz über die rückwärtigen Flächen. Klimaschwankungen, besonders der in unseren Breiten häufige Frost-Tau-Wechsel führen zu weiteren Schädigungen durch Oberflächenabplatzungen.
Erdberührte Bauteile nachträglich gegen Feuchtigkeit abzudichten, ist mit herkömmlichen Methoden recht aufwendig. Die entsprechenden Flächen müssen freigeschachtet werden, und die rundum vorhandene Infrastruktur wird in Mitleidenschaft gezogen. Besonders schwierig ist die Sanierung, wenn eine Nutzungseinschränkung angrenzender Bereiche wegen der Lage oder der starken Frequentierung nicht möglich ist. Nicht selten ist eine klassische Außenabdichtung auch aus konstruktiven Gründen gar nicht möglich, z.B. bei Teilunterkellerungen oder Bodenplatten. Eine herkömmliche Innenabdichtung kann nur das Problem verdecken, aber keinen Schutz der Bausubstanz bieten.
Deshalb werden von Fachfirmen immer häufiger wirksame Schleierinjektionen durchgeführt. Bei diesem Verfahren wird von der Innenseite durch Injektion ein abdichtender Schleier zwischen Erdreich und Bauwerk gelegt bzw. wird das gesamte überbaute Bauwerk oder Bauteil durch das Anlegen eines wasserundurchlässigen Abdichtungsschleiers gegen rückwärtige Feuchteeinwirkung abgedichtet.
  • Ein Orientierungswert für den Verbrauch liegt bei nichtbindigen,
    rolligen Böden bei ca. 20-30 kg/m2 Gelkonzentrat. Bei stark bindigen
    bzw. sehr dichten Böden wird hauptsächlich der Bereich zwischen Bauwerk
    und angrenzendem Boden verfüllt, so daß sich hier ein geringerer
    Verbrauch von ca. 10 kg/m2 Gelkonzentrat ergibt.
    Da bei Schleierabdichtungen an Mauerwerk auch Hohlstellen und Risse gefüllt werden,
    die mit den Bohrlöchern verbunden sind, kann sich im Einzelfall ein höherer Verbrauch ergeben.

     
  • Vergelung der Bausubstanz
    Zur fachgerechten Herstellung einer nachträglichen flächigen Sperre gegen eindringende
    Feuchtigkeit durch Vergelung des Mauerwerkes mit gleichzeitiger Sperre gegen kapillar
    aufsteigende Feuchtigkeit ist eine Bauzustandsanalyse notwendig.
    Inhalt: Wandkonstruktion (einschalig, zweischalig, Hohlraumcharakter), Wandstärken
    der Wandflächen, Durchfeuchtungs-grad/Lastfall, Salzbelastung und Porigkeit des Mauerwerkes.
    Vor Beginn der Injektionsarbeiten ist eine evtl. Fugenverdämmung im Wandbereich der
    Injektionsfläche durchzuführen. Die Bohrlöcher sind im Rastermaß gemäß Abb. 5 horizontal
    oder mit einem Neigungswinkel von 30-45 Grad herzustellen. Dabei ist die untere Bohrlochreihe
    mit einem Bohrlochabstand von ca. 12-15 cm herzustellen. Bei einbindenden Versorgungsleitungen
    ist um die Einbindung herum ein geringerer Abstand der Bohrlöcher zu wählen.
    Der Bohrlochdurchmesser richtet sich nach der Größe der einzusetzenden Schraubpacker mit
    Flachkopf. Die Bohrlochtiefe sollte ca. 3/4 der Wandstärke betragen. Der Bohrstaub ist auszublasen.
    Anschließend sind Schraubpacker fest zu montieren. Das gemischte Injektionsgel W240 ist mit einer
    2-Komp-Pumpe von der unteren Bohrlochebene beginnend nach oben zu injizieren.
    Die Injektion erfolgt so lange, bis das Injektionsgel aus den benachbarten Packern austritt
    und ein Porenverschluß des Mauerwerks durch Sättigung der Fugen erreicht ist.
    Der Materialverbrauch hängt von der Porenstruktur, den eventuell vorhandenen Hohlräumen und Rissen ab.
    Der durchschnittliche Verbrauch bei einem regelmäßigen Mauerwerk liegt bei ca. 20 kg/m2 bei 50 cm Wandstärke.
     
  • Abdichtung von Bauwerks- und Dehnungsfugen Erdberührter Bauteile:
    WEBAC.240 kann bei Bodenfeuchtigkeit und drückendem Wasser als nachträgliche Abdichtung
    für undichte Bauwerks- und Dehnungsfugen mit einer Gesamtverformung bis 50% eingesetzt werden.
    Die Fugenflanken müssen dafür so beschaffen sein, daß ein Haftverbund zwischen Injektionsmaterial
    und Bauteil möglich ist. Die Injektion erfolgt mit einer 2-Komp.-Pumpe, bis die Fuge vollständig gefüllt ist.
    Der Verbrauch richtet sich nach dem offenen Fugenvolumen und der Struktur des angrenzenden Bodens.