Das Material
Es ist ein offenzelliger,
duroplastischer Schaumstoff, der in flüssiger Form geliefert und direkt am Ort
verarbeitet wird. Aminotherm wird einfach mit Luft und nicht mit FCKW oder
anderen chemischen Treibgasen aufgeschäumt. Er quillt nach dem Schäumen nicht
auf und klebt nicht. Er ist extrem dampfdurchlässig, atmungsaktiv und hydroprop
(wasserabweisend).
Dämmeigenschaften
Je feinporiger der Schaumstoff, je ruhiger die Luft, desto besser ist die
Dämmwirkung. Luftschichten in Holzdecken und Hauswänden haben daher keine
Dämmwirkung. Den hervorragenden Dämmwert von Aminotherm bescheinigt das amtliche
Prüfzeugnis nach DIN 52612, mit einer Wärmeleitzahl von 0,0317 W/(m K).
Grundsätzlich gilt: Je kleiner der k-Wert, desto besser der Sparwert.
Dampfdiffusion (Atmungsaktivität)
Aminotherm ist ein offenzelliger
Schaumstoff. Hieraus ergibt sich der extrem günstige Dampfdiffusionswiderstand
von ca. 1-3 µ. Für den Nichtfachmann heißt das, Aminotherm ist fast so
atmungsaktiv wie eine Daunendecke.
Feuchtigkeitsverhalten
Jeder Dämmstoff funktioniert nur, wenn
er ganz trocken ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Dämmmaterialien kann
Wassereintritt (z.B. kaputte Dachziegel) den Schaum in keinster Weise
beeinträchtigen.
Schalldämmung
Aminotherm hat hervorragende
schalldämmende Eigenschaften. Durch Einbringen in Dach und Wände wird die
Wohnqualität gerade in lärmbelasteten Gebieten wohltuend verbessert.
Vibrationsfestigkeit
Bislang wurden die Außenwände von
zigtausend Wohnwagen und Mobilheime zum Schutz gegen Wärme und Kälte mit
UF-Ortschäumen verfüllt. Es wurden keine Zerstörungen durch Vibrationen
beobachtet. Das heißt in der Praxis: UF-Ortschäume sind den losen Schüttgütern
in der Regel überlegen.
Brandverhalten
Aminotherm entspricht den gültigen
Brandvorschriften. Im Schadensfall tritt lediglich eine Verkohlung ein.
Aminotherm tropft nicht und gibt keine giftigen Gase ab. In manchen Bereichen
wird Aminotherm sogar vorbeugend als Brandschutz verwendet.





